Fehlanreize bei den Ärztelöhnen

Im seinem Kommentar nimmt der Autor des vorangehend erwähnten NZZ-Artikels Stellung zum am 08.06.2020 vom Zürcher Kantonsrat eingereichten Vorstoss, der mengenabhängige Honorar- und Bonusvereinbarungen in Listenspitälern einschränken will.

Die Bemühungen machen sich bezahlt

Die Bemühungen der GBZ aufzuzeigen, dass die Belegärzte als privatwirtschaftlich tätige Unternehmer nicht verantwortlich sind für Mengenausweitungen im stationären Bereich, machen sich langsam bezahlt.

Treffen mit Frau Regierungsrätin N. Rickli vom 8. Mai 2020

Der Vorstand der der Gesellschaft Zürcher Belegärzte (GBZ) hat die Zeit des Lockdowns genutzt, um seine Anliegen gegenüber der Regierung des Kantons Zürich einzubringen. Am 8. Mai 2020 fand ein Treffen mit Frau Regierungsrätin N. Rickli statt.

Verfehlter Gesetzesentwurf beendet das heutige Belegarztsystem und schafft Zweiklassenmedizin

Die Gesundheitsdirektion präsentierte im März einen Vorentwurf zur Änderung des Spitalplanungs-und Finanzierungsgesetzes (SPFG). Ende Juni endete die Vernehmlassung. Zwei vorgeschlagene Änderungen betreffen die im Kanton Zürich tätigen Belegärzte und ihre Patienten schwer. Die Folge wäre, dass Belegärzte an Listenspitälern keine Daseinsberechtigung mehr hätten. Versorgungspolitisch wäre das ein deutlicher Schritt in die Zweiklassenmedizin.